| Datum: 31. July 2010 - Uhrzeit: 21:12 |
Presse
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NEUE WEGE IM DENTALLABOR
Info-Veranstaltung vom 10. Mai 2006 im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Arnsberg
Das digitale Dentallabor ist auf dem Vormarsch, verspricht es doch
Zeit- und Kostenersparnis für die Zahntechniker und den Besitzern von
fünfachsigen CNC-Fräsen – in der Regel Werkzeugbauer – ein neues
Betätigungsfeld. Und nicht zuletzt dem Zahnarzt und seinen Patienten schnell
lieferbaren, passgenauen Zahnersatz. „Eine intensive Zusammenarbeit aller
Beteiligten ist dabei sehr wichtig“, sagte Technologieberater Peter Tönnes zur
Einführung in den Vortragsabend über „neue Wege im Dentallabor“.
Rund 30 interessierte Zahntechniker und Werkzeugbauer waren Tönnes’ Einladung gefolgt, um zu hören, welche neuen Wege bei Modellbauermeister Antonius Köster aus Meschede, Zahntechnikermeister Jörg Bressem aus Recklinghausen und Zahntechnikermeister Dieter Oeder aus Balve beschritten werden. Köster stellte Applikationsbeispiele und seine speziellen Entwicklungen für den Bereich Zahntechnik vor,
während Bressem von seinen Erfahrungen mit dem digitalen Labor berichtete.
Die Vorgehensweise: Der vom Zahnarzt genommene Abdruck wird eingescannt, die digitalisierten Daten konvertiert. Diese werden dann mit dem CAD-System dreidimensional weiterbearbeitet: Zähne werden modelliert und ergänzt. Anschließend wird der Zahnersatz per Rapid-Prototyping schichtweise aufgebaut oder mit CNC-Anlagen - zum Beispiel aus einem Block Zirkonoxyd - gefräst.
Es geht aber auch noch anders, wie Dieter Oeder darstellte. Über den ebenfalls in Balve beheimateten Werkzeugbau Lohmann ließ der

Gaben Informationen zum digitalen Dentallabor (v.l.): Zahntechnikermeister Jörg Bressem, Zahntechnikermeister Dieter Oeder, Modellbauermeister Antonius Köster und Technologieberater Peter Tönnes.
Foto: Kluge
Tüftler eine Modellgussprothese mit Klammern und Stützvorrichtung aus Metall aus einem Hochleistungskunststoff herausfräsen. Dieser Prototyp ist zurzeit im klinischen Test und wird von den Balver Zahnärzten Dr. Jürgen Oeder, Sohn des Tüftlers, und Dr. André Ende zwei Jahre lang begleitet. Wenn der Test positiv ausfällt, erhält der Zahnersatz eine Kassenzulassung und kann dann verordnet und abgerechnet werden.
Während des
Praxistests steht der Patientin doppelter Zahnersatz zur Verfügung: Der
klassische Modellguss mit Metallspange und Metallklammern als Regelversorgung
sowie der neuartige Zahnersatz, der mit einer fünfachsigen CNC-Maschine aus
einem Kunststoffblock herausgefräst wurde. Zahnarzt Oeder und Ende fassten
gegenüber dem DHB dessen Vorteile kurz zusammen: „Geringeres Gewicht, bessere
Ästhetik, keine Verletzung des Zahnschmelzes, kein Metallgeschmack.“
Quelle: HWK-Arnsberg
KONTAKT ZU DEN
REFERENTEN
Die Vorträge
können mit einem Klick auf das Thema heruntergeladen werden.
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CAD-Technik für den
Dentalbereich
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Präsentation einiger Prototypen: Transparente
Präzisionsfassung
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Köster Modellbau Antonius Köster Modellbauermeister Hünenburgstr. 6 59872 Meschede Telefon: 02 91 / 5 64 65 E-Mail: info@akcadacm.de Internet: www.akcadcam.de |
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Oeder Dentallabor Dieter Oeder Zahntechnikermeister Pater-Kilian-Str. 2 58802 Balve Telefon: 0 23 75 / 44 81 E-Mail: dieter.oeder@dentallabor-oeder.de |
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