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Datum: 31. July 2010 - Uhrzeit: 21:09

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DIRECT - TEXTURING

     

Zahllose Gegenstände des alltäglichen Lebens sind mit texturierten Oberflächen gestaltet. Lederähnliche Oberflächen in Automobilen sind das bekannteste Beispiel. Texturen verleihen Oberflächen eine ansprechende Optik und angenehme Haptik. Einfache Werkstoffe lassen sich durch Texturen erheblich aufwerten.

     

Einführung

Direct Texturing (DT) bezeichnet ein geschütztes Verfahren zur Herstellung von Formen, Prototypen und Serienteilen mit definierten texturierten oder genarbten Oberflächen , wie sie z.B. auf Automobil-Innenverkleidungen zu finden sind. Insbesondere Formen für das Präge-Tiefzieh- verfahren (In Mold Graining / IMG), können erstmals direkt mit der texturierten Oberfläche hergestellt werden. Aufwändige Zwischenschritte wie Belederungsmodelle, Walzen und Silikonformen werden eingespart!

 

 

 

Prozess

Der herzustellende Artikel oder die zu bearbeitende Form werden wie üblich über CAD-Daten übernommen. Textur und Dekorelemente (Piktogramme, Logos, Schriftzüge) sind in graphischen Formaten beschrieben. Identische Voraussetzungen wie bisher. Im DT werden die Dekordaten und CAD-Daten zusammen verarbeitet. Texturverlauf, Ausrichtung und Tiefe können definiert und verändert werden. Kontrolle und Erstfreigaben erfolgen am Bildschirm. Am Ende stehen 3D-Daten zur Verfügung, mit denen die Formen direkt hergestellt werden können; eine exakte Reproduzierbarkeit ist gewährleistet.

   

Konzept - Besprechung

   


3D-Daten Artikel


Konzeptskizze

   

Vorbereitung der CAD-Daten


Musterpalette oder Kundenwunsch

   

Vorbereitung der CAD-Daten


Separierung


Definition

   

Texturierung Bearbeitung


3D-Daten


fertige Formkontur

 

Vorteile

   
 
  • DT verkürzt die Entwicklungszeiten um mindestens 50%.
     
  • DT halbiert die Werkzeugkosten.
     
  • DT erlaubt den Einsatz neuer
    Werkstoffe.
     
  • DT gibt Gestaltungsfreiheit.
     
  • DT gestattet Detailänderungen.
     
  • DT ermöglicht schnelles Facelifting.
     
  • DT integriert durch Logos und Piktogramme Funktionen.
     
  • DT verringert die Anzahl der Bauteile.
     
  • DT erlaubt Änderungen während der Entwicklung.
     
  • DT lässt Formänderungen zu.
     
  • DT benötigt keinen Galvanoprozess.
     
  • DT sprengt die bisherigen Grenzen.

 

   

Werkzeugentwicklung/Herstellung

 

 

 

ALT
herkömmliches Verfahren

NEU
DIRECT TEXTURING

       

 

CAD-Daten und Textur liegen vor.

 

CAD-Daten und Textur liegen vor.

       
 
  • Werkzeugkonstruktion
     
  • Herstellung Prägewalze
     
  • Herstellung Belederungsmodell
     
  • Herstellung Texturfolie
     
  • Manuelle Belederung
     
  • 1. Silikonform
     
  • 1. Arbeitsmodell
     
  • Korrektur, Gravur
     
  • 2. Silikonform
     
  • 2. Arbeitsmodell
     
  • Korrektur, Design-Freigabe
     
  • 3. Silikonform
     
  • Badmodell
     
  • galvanischer Aufbau der Formschale
     
  • manuelle Einbringung der Kühlung
     
  • Endmontage
     
  • Werkzeugkonstruktion
     
  • Texturdaten erzeugen, Freigabe am Bildschirm
     
  • Herstellung der Form inkl. Textur
     
  • Endmontage

 

DAUER 11 Monate

 

DAUER 4 Monate
Zeitersparnis von
über 60 %

       
 

Nachträgliche Änderungen an Daten oder Textur erfordern neuen Durchlauf.

 

Nachträgliche Änderungen jederzeit möglich.

       

Kooperationspartner:

Download

   

 

 

Datenblatt als PDF-Datei
446 KByte
 

 

Termine

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