| Datum: 06. February 2012 - Uhrzeit: 19:25 |
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Texturen können imitieren, gestalten und zusätzliche Funktionen übernehmen. Die Automobilindustrie versucht Naturwerkstoffe wie Leder und Holz perfekt zu imitieren. Der Trend in der Konsumgüterindustrie geht zu ausgefallenen dreidimensionalen Oberflächen. Die Verpackungsindustrie versucht durch aufwendige Strukturen die Stabilität zu erhöhen, um Wandstärken verringern zu können. Seit 4 Jahren setzt Antonius Köster Modellbau ein neues Verfahren zur Texturierung von Oberflächen ein. War die ursprüngliche Aufgabenstellung, Werkstoffe, die mit den traditionellen Verfahren des Texturätzens nicht bearbeitet werden können, mit einer definierten Oberfläche zu versehen, arbeitet man heute daran, die Wünsche von Produktgestaltern an neuen Oberflächen auch in Spritzgußwerkzeugen umzusetzen. Ein großer Vorteil liegt in der digitalen Beschreibung der Oberfläche und die Möglichkeit, diese Daten in unterschiedlichen Prozessen zu nutzen. Eine Evaluierungsmöglichkeit mit hochauflösenden Rapid-Prototyping-Verfahren in der Entwicklungsphase bietet eine kostengünstige Alternative zu Versuchswerkzeugen. Die Umsetzung mit spanenden, erodierenden und laserabtragenden Systemen ermöglicht die Bearbeitung einer breiteren Werkstoffpalette als es bisher möglich war. Antonius Köster wird einen Überblick über die derzeitigen Möglichkeiten dieser jungen Technologie geben und interessante Aspekte der geplanten weiteren Entwicklung aufzeigen. |
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