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Datum: 06. February 2012 - Uhrzeit: 19:20

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9. TTH-Tage in Dortmund waren ein voller Erfolg

 

Quelle: Handwerkskammer Dortmund

 

Dortmund. "Innovatives Handeln und Wettbewerbsfähigkeit sind entscheidende Markenzeichen für Unternehmenserfolg. Die fast 60 Aussteller hier haben mit ihren speziellen Verfahrens- und Produkt-Entwicklungen den Mut bewiesen, neue Wege zu gehen. Von diesen Best-Practice-Beispielen können nachhaltige Impulse zur Stärkung der Innovationsbereitschaft im Handwerk ausgehen.

" Mit diesen Worten eröffnete Klaus Yongden Tillmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, die 9. TTH-Tage mit dem Schwerpunktthema „Handwerk und Gesundheitswirtschaft“. Zu der zweitägigen Leistungsschau innovativer Handwerksunternehmen und Institutionen wie Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Erfinderzentren hatte die HWK Dortmund gemeinsam mit dem Technologie-Transfer-Ring Handwerk NRW (TTH) Mitte September in das Gerüstbauer-Ausbildungszentrum Hansemann in Dortmund-Mengede eingeladen.

„Als landesweite Plattform für Information und Kommunikation bietet die Kongress-Messe ideale Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zwischen Handwerkswirtschaft und wissenschaftlichen Einrichtungen zu knüpfen, aus denen eines Tages vielleicht sogar neue Projekte hervorgehen können“, so der Hauptgeschäftsführer weiter. Tillmann dankte vor allem der Landesregierung und der Landesgewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks (LGH), die den Technologie-Transfer-Ring leitet, für ihre Unterstützung: „Sie alle tragen dazu bei, dass Innovationen rasch, umfassend und gewinnbringend in die Tat umgesetzt werden können.“

TTH-Leiter Prof. Dr. Bernd Schwabe freute sich, dass diese Veranstaltung sich inzwischen bestens etabliert habe. „Handwerk ist innovativ und zukunftsgerichtet - die TTH-Tage liefern dafür Beispiele zuhauf“, betonte auch der LGH-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Miehle. Dabei biete das Netzwerk des TTH, eines Zusammenschlusses der Technologieberater der Handwerkskammern und anderer Handwerksorganisationen in NRW, einen umfassenden Service für die Betriebe: „Dieser schließt inzwischen selbst die Themen Schutz und Patentierung von Innovationen oder deren Vermarktung ein“, so Miehle. Die Gesundheitswirtschaft gewinne dahingehend immer mehr an Bedeutung: „Einige der Neuentwicklungen aus diesem Bereich sind bereits zum Patent angemeldet worden.“

Heinz-Jürgen Müller, Ministerialrat im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit NRW, appellierte an die Handwerksunternehmer, die Beratungsangebote der Handwerksorganisationen zum Technologietransfer zu nutzen: „Denn die Idee von heute ist der Auftrag von morgen“, sagte Müller.

Die Besucher erwartete bei der Kongress-Messe ein breitgefächertes Angebotsspektrum: Behindertengerechte Fahrzeuge, wohnbiologische Holzhäuser, Spracherkennungs-Software, Hubneigetische für die ergonomische Montage von Elektroschaltanlagen, Fußscanner für orthopädische Anfertigungen, Wohnungslüftungsgeräte, Energiesparfenster, Notrufanlagen oder persisches Feingebäck wurden ebenso vorgestellt wie die neuesten Entwicklungen in der Mikrotherapie, Massagetechniken zur Steigerung von Leistungsfähigkeit und Arbeitsmotivation oder innovative Brennwert- und Photovoltaiktechniken.

Neben der Ausstellung gab es ein umfangreiches Vortragsprogramm. Dabei standen am ersten Tag vor allem die Auswirkungen der Alterung auf die Gesellschaft, Hochtechnologie-Dienstleistungen für die Medizin und die Elektrobiologie als Marktfeld für das Fachhandwerk im Mittelpunkt. Am zweiten Veranstaltungstag ging es unter anderem um die Umsetzung technischer Innovationen in Betrieben, Rechts- und Sicherheitsfragen bei der Internetnutzung, das Internet-Portal Handwerk-TV und das digitale Antennenfernsehen, das ab Herbst auch im Ruhrgebiet an den Start geht.

Die 9. TTH-Tage hatten internationales Flair, denn aus Peking war eine Delegation der Technologie-Agentur BSTCC angereist, die ein von ihr betreutes Unternehmen auf der Ausstellung präsentierte. Erstmals dabei waren auch Erfinderclubs von Schulen wie der „Heureka-Erfinderclub“ des Schwerter Friedrich-Bährens-Gymnasiums. Unterstützt werden die experimentierfreudigen jungen Tüftler auch von dem Schwerter Unternehmer Karl-Willi-Demgen, der Schnupperkurse in seinem Betrieb anbietet.

Gefördert wurde die Kongress-Messe durch die Landesinitiativen „Zukunft durch Technik“ sowie „Handwerk und Gesundheitswirtschaft“ und die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung Dortmund (WBF-DO). „Wir fördern diese Veranstaltung, weil die Gesundheitswirtschaft mit all´ ihren Facetten allein in Dortmund 30 000 Arbeitsplätze bereitstellt und in den nächsten Jahren weitere hohe Arbeitsplatz-Zuwächse erwartet werden. Dabei kommt dem Mittelstand in unserer Stadt eine besondere Bedeutung zu“, betonte WBF-Geschäftsführer Dr. Utz Ingo Küpper.

Antonius Köster hielt am 10. Sept. 2004 um 15:45 Uhr einen Vortrag zum Thema "Dienstleistung des Handwerks im Hochtechnologiebereich für den medizinischen Markt". 

 

 

 

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