| Datum: 06. February 2012 - Uhrzeit: 19:23 |
8. TTH-Tage widmeten sich dem schnell wachsenden
Gesundheitsmarkt - Pfiffige Lösungen fürs Wohlbefindenhlbefindenhlbefinden
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Quelle: Internet Handwerkskammer Aachen 09.07.2003 |
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Arnsberg: "Das Handwerk muss noch stärker technologische Chancen nutzen, um mit neuen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren konkurrenzfähig zu bleiben." Diesen Appell von Wirtschafts- und Arbeitsminister Harald Schartau (SPD) hatten die mehr als 30 Aussteller der 8. Technologie-Transfer-Tage des NRW-Handwerks im Berufsbildungszentrum der Kammer Arnsberg schon umgesetzt. Mit ihren Innovationen beein- druckten sie die 500 Besucher der Leistungsschau, in deren Mittelpunkt die Gesundheitswirtschaft als neues Geschäftsfeld stand. |
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Ein Produkt des Gocher Metallbauers Hans-Peter Borrmann zeigte, wie sich das Handwerk diesen schnell wachsenden Markt erschließen kann: Er hat die bekannten Einkaufswagen für ältere oder gebrechliche Menschen so abgewandelt, dass sie durch leichtes Kippen die Funktion einer Stütze, einer Gehhilfe erhalten. Mit der Veranstaltung will der Zusammenschluss der Technologieberater der Handwerkskammern und Fachverbände in NRW die Möglichkeiten des Technologietransfers zwischen Handwerk und Wissenschaft veranschaulichen, so Dr.-Ing. Bernd Schwabe, Leiter des Technologie-Transfer-Rings Handwerk NRW (TTH). Im Vortragsprogramm wurden unter anderem die praktischen, finanziellen und rechtlichen Aspekte des Weges von einer Idee bis zum marktgängigen Produkt erläutert. Innovation und Marketing Für die Wirtschaft in Deutschland gelte, dass Erfolg und Wohlstand nur durch Innovationen gesichert werden könne, unterstrich Schartau. Das müsse in kleinen und mittleren Unternehmen mehr beachtet werden. Die zumeist vom TTH betreuten Betriebe in der Ausstellung könnten als gutes Beispiel dienen, meinte der Minister. Zwei Grundsätze dürfen nach seinen Worten nicht aus den Augen verloren werden: Bei der Entwicklung von technischen Neuheiten und bei der Einführung neuer Verfahren im Unternehmen müssen die Mitarbeiter enger einbezogen werden, und bei der Entwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Verfahren muss stärker vom Markt aus gedacht werden. "Innovation und Marketing sind zwei Seiten der selben Medaille", betonte Schartau. Alle Mittelständler, die sich auf diesen Weg machten, könnten auf eine leistungsfähige Struktur der Förderung zurückgreifen, etwa auf Hochschulen und Technologiezentren oder auf den TTH. Variable Möbel Ein Musterbeispiel für das Handwerksengagement in der Gesundheitswirtschaft stellte ein Roboter für Hüftgelenksoperationen dar, an dem drei Unternehmen aus der Region Arnsberg mitgewirkt haben, darunter der Mescheder Modellbauer Antonius Köster. Interesse der Besucher fanden auch die Tischlereien Pütz (Bestwig), Schulz (Kerken) und Hörnchen (Schleiden) mit ihren variablen Möbeln, das Dentallabor Oeder aus Balve mit einer Clips-Prothese als Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz und die Gesellschaft für Biomechanik Münster mit einem Fußvermessungssystem zur Anfertigung von Maßschuhen. |
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